Hier findet man diverse Objekte, mit denen man sich gelegentlich auch mal beschäftigt.

Ein "Kaleidoskop" recht unterschiedlicher Objekte ist hier zusammengestellt. Letzte Bearbeitung: 04.07..2017

Ein altes Tischtelefon wieder funktionstüchtig zu machen kann schon eine Herausforderung sein.

Es sah zunächst noch recht gut aus. Als ich es genauer betrachtete musste ich leider feststellen, dass es bereits von unqualifizierten Leuten demontiert wurde. In Ermangelung von passenden Holzschrauben waren Nägel eingeschlagen und das schöne Gehäuse wies auch einen kleinen Schaden auf, weil für das Zusammenschrauben eine viel zu starke Holzschraube verwendet wurde und in einer Ecke dadurch das Furnier beschädigt (ausgeplatzt) war. Im Innenleben waren mit grobem Werkzeug die Verbindungskabel zertrennt. Offenbar um das unsachgemäß geöffnete Gehäuse weiter zu zerlegen.

Nun fehlt mir natürlich die Innenschaltung und in den unteren Teil des Gehäuses bin ich bisher nicht vorgedrungen. Die darin eingedrehten Eisenholzschrauben sind so beschädigt, dass ich die ausbohren bzw. ausschleifen müsste , das habe ich zunächst gelassen und nur fehlende Holzschrauben ersetzt. Auch fand ich abgedrehte Holzschrauben, die ich nur mit Mühe entfernen konnte. Nägel wurden vorsichtig herausgezogen. Die Halterung für den Kopfhörer musste ich wieder funktionsfähig machen und wegen abgebrochener Haltevorrichtung anders befestigen (man sieht es nicht von außen).

Schaltkontakte konnte ich wieder funktionstüchtig machen und Kabeldefekte durch Neuabbindung weitgehend in Ordnung bringen. Glücklicherweise sind der Kopfhörer und das schöne Mikrofon nicht beschädigt sondern nur altersbedingt mit leichten Gebrauchsspuren versehen.

Selbst habe ich ein solches Telefon zuvor noch nicht gesehen. Es muss auch schon recht alt sein, worauf die Verwendung von Bronzekabeln und die einfache Spulenart im Kopfhörer hinweisen.

Das Telefon ist ein Einzelstück, weshalb ich es nicht für eine Zimmer-Zimmer-Verbindung nutzen kann. Es sieht jetzt wieder recht gut aus. Man muss schon sehr genau hinsehen, um die "Restwunden" ( es wurde teilweise falscher Leim verwendet) zu sehen.

Mit Geduld konnte es sogar wieder funktionstüchtig gemacht werden.

altes HolztelefonTelefon im Test
Man sieht  das alte Tischtelefon und den Übertragungstest an einen Kopfhörer.

 

Digitale Funkverbindungen am PC ohne lästige Kabel zum TRX   

Mit eine smart SDR System, z. B. FlexRadio, kann man über WLAN alle Betriebsarten vom PC oder Notebook aus steuern.

TRX Flexradio

Hier wird gerade die freie AFU-Software fldigi im BPSK31-Modus genutzt. Im oberen Bild ist die Leistung noch auf 100W eingestellt, was für Digitalmodus viel zu hoch ist. Die Bilder sind nicht unmittelbar zusammehgehörig sondern vermitteln den Eindruck der Bedienoberflächen des SDR-TRX und der Software fldigi. Die wechselseitige Steuerung wird über das WLAN oder LAN via Audio- DAX und virtueller serieller Schnittstelle CAT geregelt. D.h. wenn in einer der Komponenten z.B. die Frequenz oder Betriebsart gewechselt wird, ändert sich die Einstellung auch in der zweiten Komponente.

BPSK31

Einfaches Steckbrett   

Einfach aber praktisch, so könnte man mein neues Buchsenbrett nennen. Ich
habe früher immer mit Testverbindungen von Bananenstecker zu Bananenstecker
so meine Probleme gehabt. Da wurde mit Krokoklemmen oder Drahtwickel
gearbeitet und dann ist die Kurzschlussgefahr immer aktuell oder ein Stecker
rutschte raus usw. Also habe ich mir jetzt ein Buchsenbrett mit zusätzlich 4
Rändelklemmschrauben aufgebaut. Beim Telefon wurde es schon erfolgreich
eingesetzt.
SteckbretrtSteckbrett 2
Steckbrett 3

Mehr als eine Million Cobblestones für SETI


PCs und Server haben mitunter kaum Auslastungen der CPU oder der Grafikkarte und werden daher oft mit der Animation irgendwelcher bildhaften Darstellungen "beschäftigt". Dabei können sie einen wichtigen Beitrag für die Wissenschaft leisten. Über das Internet können sie, Dank BOINC (Berkeley Open Infrastructure for Network Computing) mithelfen,  die rieseigen Datenmengen, die bei diversen Forschungsprojekten anfallen, auszuwerten. Am Wilhelm-Ostwald-Gymnasium in Leipzig beiteiliegen sich schon über viele Jahre hinweg Schüler und Lehrer an diesem Projekt. Die eingebrachte Rechenleistung wird wegen der Vergleichbarkeit meist in Cobblestone (benannt nach dem SETI@home-Programmierer Jeff Cobb) ausgewiesen. Am Anfang stellte ich meine PC-Units mit unter MIFO (Mathe, Info, Ostwald) ein. Nach der fertigen Rekonstruktion des Schulgebäudes blieb mein PC zwar im Team, arbeitete aber unter dem Nutzernamen sma. Inzwischen hat er die Summe von 1 MiIllion Cobblestones überschritten, wie man am Certificate of Computation sehen kann. Auch wenn "ET" noch nicht gefunden wurde, bleibt die weitere Durchforstung der Signale aus dem All spannend.

Weitere Informationen sind unter dem Knopf SETI im linken Frame nachzulesen.
Certificate

In der AG "Astrosimulation" werden auch mal APPs fürs Handy programmiert.


Hier mal Screenshots von der Positionsberechnung des Planeten Jupititer und der Darstellung aller Planeten über dem Tierkreis. Die Genauigkeit der Positionsberechnung ist dabei für Orientierungen ausreichend, könnte aber mit Berücksichtigung der wechselseitigen Störungen der Objekte im Sonnensystem erheblich verbessert werden. Es  geht uns jedoch um Grundlagen der Ephemeridenberechnung und APP-Programmierung. Dafür ist dies ein schon anspruchsvolles Beispiel. Es ist bekannt, dass Pluto ein Zwergplanet ist. Allerdings wohl der allgemein bekannteste "Zwerg". Deshalb steht er auch mit bei der Objektauswahl zur Verfügung.
Ohne jegliche Haftung und Garantie kann die apk hier runtergeladen werden:

http://www.dg3sma.de/raumfahrt/Planeten.apk
APPs_Planetenberechnung

Ein Programm zur Veranschaulichung des Tagbogens der Sonne

Im Screenshot sieht man den Unterschied im Verlauf des Tagtbogens der Sonne für den Standort Leipzig im Dezember und im Juli.

Tagbogen

Auch dieses Windows-Programm ist noch in der Entwicklungsphase. Interessenten können sich das ZIP-File  herunterladen und in einen Ordner auspacken.

Auch hier wird keinerlei Haftung oder Garantie gewährt. Tagbogen

Die neueste Version des Blitzortungssystems von Blitzortung.org soll einen Standort möglichst weit vom bisher am WOG laufenden System "RED" bekommen.

Bestandteile des Systems "Blue"

Blue im Test

 

Testaufbau eines SEV (Sekundär-Elektronen-Vervielfacher)

SEV Hier sieht man im Vordergrund den SEV, der mit 900 Volt betrieben wird. Diese Gleichspannung wird mit Hilfe eines Spannungswandlers (im Hintergrund sichtbar) erzeugt. Später soll dieser SEV zum Nachweis von Cerenkov-Strahlung genutzt werden, die durch eindringen kosmischer Strahlung in ein mit Wasser gefülltes Thermosgefäß entsteht, wenn diese eine kegelförmige Welle auslöst. Das Phänomen entsteht durch die im Medium überschrittene Lichtgeschwindigkeit (vergleichsweise einem Machschen Schallkegel beim Überschreiten der Schallgeschwindigkeit im Medium Luft).
Diese geringe Lichtabgabe soll durch den SEV nachweisbar werden. Im Mittel entstehen beim Durchdringen eines relativistischen Teilchens ca. 200 Photonen pro cm Wegstrecke.

Weitere Informationen über das Funktionsprinzip eines SEV, der auch Photomultiplier genannt wird, findet man in den einschlägigen Enzyklopädien.

LoRa, interessante Experimente zur Datenübertragung mit geringer Leistung auf 433-MHz

Lora Telemetriesystem

LoRa steht für Long Range und wird z.B. für den Aufbau eines weltweiten WLANs eingesetzt.

Dies macht die dafür entwickelten kleinen Sende-Empfangs-Module sehr interessant für drahtlose Datenkommunikation über vergleichsweise große Entfernungen.


LoRa-TRX-Shields, Hat und Modulebausteine gibt es für ARDUINOS,  RaspberryPi und andere Entwicklungsumgebungen.

Angeregt durch die Experimente von DJ7OO, siehe Knopf im linken Frame, wurden einige Vorschläge erfolgreich modifiziert und getestet.


Es ist schon erstaunlich, welche Entfernungen mit den geringen Leistungen und kleinen Antennen überbrückbar sind.

DatenempfangLoraTRX
DRF-Datenübertragung
So sieht der Bluetoothempfang am Handy aus. DG3SMA-9 ist die sendende Station und DG3SMA der empfangende Server.

Hier wird noch an einer Miniaturisierung des Systems gearbeitet.
Vorhanden sind neben GPS-RX noch Temperatursensor, Beschleunigungssensor, Spannungsteiler und OpenLog-Micro-SD-Speicher.


MiniLora